Durchführung der Therapie 
 
Bei der Colon-Hydro-Therapie liegt der Patient bequem in der Rückenlage auf einer Behandlungsliege mit 
warm eingepackten  Füßen. Die Wichtigkeit der warmen Füße lässt sich durch die Zuordnung der Reflex-
zonen erklären, da kalte Füße zu einem Spasmus der Darmzonen führen und somit eine reibungslose Spü- 
Seilung behindern. In dertenlage wird ein Kunststoffrohr, Specula, eingeführt. Über dieses Rohr fließt das 
Behandlungswasser, welches vorher rechtsdrehend gemacht und aktiviert wird, in den Darm. Über ein 
geschlossenes System (keine Geruchs-belästigung) wird das Wasser und der gelöste Darminhalt durch 
einen Abwasserschlauch abgeleitet. Auch während der Ausspülphase wird permanent Wasser in den Darm 
geleitet. Das bewirkt weiter, dass der harte Darminhalt aufgeweicht und abgeleitet wird. Mit einer sanften 
Colonmassage, das Wichtigste während der Therapie, können Problemzonen ertastet und Verhärtungen 
von den Darmwänden gelöst werden. Entscheidend ist, das hier keine distanzierte Apparatebehandlung 
vorliegt, sondern das der Therapeut ständig anwesend ist. 
Die Wassertemperatur kann beliebig variiert werden. Man behandelt mit 36°-37°C das heißt, man setzt 
keinen Reiz, wie es bei 38°-39°C wäre. Beim Einfließen von ausschließlich "kalten Wasser", Temperatur 
ist dann 18-20°C, kommt es zu einem sogenannten "Kneipp-Effekt", worauf die Patienten in der Regel 
sehr spontan und angenehm reagieren. Durch die Temperaturabsenkung regen wir auf der einen Seite die 
Peristaltik an und erreichen, das durch Kontraktion der Chyrnus gepresst und durch Erwärmung die Dilata-
tion gut umspült und entleert werden kann. Man therapiert mit diesen Warm/Kaltphasen für jeweils 2-3 mal 
LEEREN/FÜLLEN des Darmes. Am Ende der Behandlung hat an die Möglichkeit medizinischen Sauerstoff, 
Singulett-Sauerstoff oder Ozon, mit max.0,5 l/min. für ca. 2 Minuten in den Colon mit dem Wasser einperlen 
zu lassen. Auch hat man die Möglichkeit, über den Medikamentenspender andere Flüssigkeiten, wie Kräuter-
extrakte, Medikamente und Öle usw. dem einfließenden Therapiewasser hinzuzufügen. 

               Die Therapie erzeugt in der Regel keine Schmerzen, ganz im Gegenteil
                           - die Patienten fühlen sich nach der Therapie sehr wohl -
     Der Druck im Bauch ist weg - er kann wieder richtig durchatmen, die Herzbeklemmung 
      aufgrund des Zwerchfellhochstandes und der erhöhte oder zu niedrige Blutdruck sind 
                                  meistens schon nach einer Behandlung gebessert.

                                        Mögliche Indikationen:

             Rheumatische Erkrankungen, wie Arthrosen, Wirbelsäulensyndrome, Gelenkrheuma
                 Stoffwechselstörungen, Hauterkrankungen wie Ekzeme , Neurodermitis
                            Allergien, besonders Nahrungsmittelunverträglichkeiten
             hoher Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, vegetative Dystonie, kalte Hände und Füße
                                     Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Ohrgeräuche
   chronisches Müdigkeitssyndrom, Schlafstörungen, chronisches Erschöpfungssyndrom, Vitalitätsverlußt, 
            psychische Symptome wie depressive Verstimmungen, Angst, Aggressivität, Mißlaunigkeit
                                      chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen
                                  chronischer Blasenkatarrh, Prämenstruelles Syndrom.

 
 
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