Neue
Forschungsergebnisse belegen, daß die elektrische Ladung
des Sauerstoffs (Ionisierung)
von wesentlicher Bedeutung für seine Wirkung im Organismus ist.
Obwohl
die Sauerstoffkonzentration in der Umgebungsluft bekanntlich
überall 21% beträgt, entspricht es der praktischen Erfahrung,
daß die Atemluft am Meer, im Gebirge, an Wasserfällen oder
nach einem Gewitter "frischer" erscheint und man sich in derartiger
Umgebung wohler und voller Spannkraft fühlt.
Hierfür
ist u.a. ionisierter Sauerstoff verantwortlich. Sauerstoff-Ionen sind
Sauerstoffmoleküle, deren Elektronenhülle um ein oder mehrere
Elektronen vermehrt (negative Sauerstoff-Ionen) oder vermindert
(positive Sauerstoff-Ionen) wurde. In freier Natur stellt sich ein
bestimmtes Verhältnis zwischen positiven und negativen Ionen ein.
Dieses natürliche Ionenklima wird jedoch durch Luftverschmutzung,
aber auch durch elektrische Abschirmungsmaßnahmen
(Stahlkonstruktionen moderner Bauten, Innenräume von
Kraftfahrzeugen) mehr oder weniger stark gestört.
In
ähnlicher Weise können auch Wetterumschwünge wirken
(z.B. überwiegend positiver Ionen bei Föhn).
Sauerstoff-Ionen
stellen allgemein eine angeregte bzw. aktivierte Form von Sauerstoff
dar. Für den menschlichen Organismus spielen negative
Sauerstoff-Ionen eine besonders wichtige Rolle. Sie beschleunigen die
Diffusion des Sauerstoffs von der Lunge in das Blut, verbessern die
Sauertstoffbindung an das Hämoglobin und erleichtern auch den
Übertritt von Sauerstoff aus dem Blut in das Gewebe, so daß
sie durchaus als Atemkatalysator anzusehen sind. Weiterhin verbessert
sich die Sauerstoffverwertung. Außerdem treten zusätzlich
stabilisierende Effekte auf die Zellfunktion sowie regulierende
Einflüsse auf das innere Milieu ein.
Als
Gesamteffekt ergibt sich die Optimierung regenerativer und
regulatorischer Vorgänge in zeitlicher Hinsicht, die für eine
erhebliche Verkürzung der Sauerstoffinhalationszeiten genutzt
werden kann. So verringert sich die übliche Inhalationszeit von 2
Stunden auf ca. 20 Minuten.
Voraussetzung
für den erfolgreichen Praxiseinsatz der Sauerstoff-Ionisaton ist
die Bereitstellung wirksamer Konzentrationen negativer Sauerstoff-Ionen
in der Atemmaske.
Die
Ionisationsgeräte können bis zu 5 Millionen negative Ionen
pro cm3 in der Atemmaske erzeugen .
Dies gelang durch eine maskennahe Anordnung der Ionisationsquelle,
wodurch die sonst üblichen Ionenverluste in den
Kunststoffverlängerungen zur Maske vermieden werden können.
Auch das Auftreten schädlicher Konzentrationen von Ozon,
Stickstoffoxyden und Metalloxyden ist praktisch ausgeschlossen.
Die
Ionisationsgeräte können sowohl mit herkömmlichen
Flaschensystemen mit zentraler Sauerstoffversorgung als auch mit
modernen Konzentratoren verwendet werden.
Die
Ionisation ist bei nahezu allen inhalativen Sauerstoffanwendungen
einsetzbar. Bedingung für die Verwendung von Konzentratoren als
Sauerstoffquelle für die Ionisation ist die gesicherte O2 -Konzentrationsstabilität von 90% bei
einem Flow von 4 Litern pro Minute.
Im
Rahmen von Sauerstoff-Mehrschrittanwendungen hat die Abkürzung der
Inhalationszeit keinen prinzipiellen Einfluß auf die Gestaltung
der Schritte Prämedikation (Gabe von Vitamin- und
Wirkstoffkombinationen zur Erhöhung der O2
-Aufnahme und Verwertungsmöglichkeit, sowie für einen
zusätzlichen Schutz vor freien Radikalen und Bewegungstraining.
Gleiches gilt auch für die exakte Messung des
Sauerstoffpartialdruckes.
Der Vorteil von Ionisiertem Sauerstoff
Ionisierter Sauerstoff ist
ladungstragender Sauerstoff und elektrisch entweder positiv oder
negativ geladen. Ionisations-vorgänge finden ständig in
freier Natur statt und führen zu einem bestimmten Verhältnis
zwischen positiv und negativ geladenen Ionen (natürliches
Ionenklima).
Für den menschlichen
Organismus spielen negativ geladene Sauerstoff-Ionen eine wichtige
Rolle. Sie sind als biologisch besonders aktive Form von Sauerstoff
anzusehen und können die Abläufe in allen Ebenen des
Sauerstoffhaushaltes (Aufnahme, Transport und Verwertung) beschleunigen
bzw. intensivieren. Außerdem werden stabilisierende Effekte auf
die Zellfunktion und regulierende Einflüsse auf das innere Milieu
angenommen.
Der Gesamteffekt kann für eine deutliche
Verkürzung der Inhalationszeiten bei Sauerstoff-Anwendungen
genutzt werden.
So verringert sich die
Inhalationszeit der klassischen 18-Tage Sauerstoff-Mehrschritt-Kur von
2 Stunden täglich auf 20 Minuten bei etwa gleichem Wirkungseffekt.
Gute Erfahrungen liegen auch
über eine Variante der Sauerstoff-Mehrschritt-Kur vor, bei der 10
Tage lang täglich 30 Minuten negativ ionisierter Sauerstoff
inhaliert wird.